Abtreibung aus menschlicher Sicht
Wann beginnt menschliches Leben? Dies ist eine Frage, die Generationen von Menschen beschäftigt. Im Zusammenhang mit dieser Frage steht die Frage der Abtreibung.
Wann darf ein Kind abgetrieben werden und wann macht sich die Frau strafbar? Laut Gesetzt ist der Schwangerschaftsabbruch eine Straftat, die mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe bestraft werden kann.
Aber hier gibt es Ausnahmen: Die wohl bekannteste ist, dass die Mutter bis zur 12. Schwangerschaftswoche die Möglichkeit hat, sich beraten zu lassen (und so einen Beratungsschein zu bekommen) und dann das Kind mit Hilfe eines Arztes abzutreiben.
Eine weitere Ausnahme wird gemacht, wenn festgestellt wird, dass das Kind behindert zur Welt kommen wird. In so einem Fall gibt es sogar die sog. Spätabtreibung, d.h. das Kind kann noch weit nach der 12. Schwangerschaftswoche getötet werden. Hierbei werden Kinder ermordet, die ein Alter erreicht haben, in dem andere bereits als Frühgeburten geboren und wurden und überlebt haben. Gesetzlich legitimierter Mord völlig lebensfähiger Kinder!
Eine weitere Ausnahme wird gemacht, wenn das Kind durch eine Straftat (Vergewaltigung) entstanden ist, dann darf es ohne Beratung abgetrieben werden.
Abtreibung in den ersten 12 Schwangerschaftswochen
(1) Der Tatbestand des § 218 ist nicht verwirklicht, wenn
1. die Schwangere den Schwangerschaftsabbruch verlangt und dem Arzt durch eine Bescheinigung nach § 219 Abs. 2 Satz 2 nachgewiesen hat, dass sie sich mindestens drei Tage vor dem Eingriff hat beraten lassen,
2. der Schwangerschaftsabbruch von einem Arzt vorgenommen wird und
3. seit der Empfängnis nicht mehr als zwölf Wochen vergangen sind.
Durch diesen Gesetzesabschnitt hat jede Frau die Möglichkeit, ihr noch ungeborenes Kind zu töten. Was wäre aus den tausenden von Kindern geworden, die abgetrieben wurden? Wären sie jetzt vielleicht Arbeiter, Sportler oder Politiker. Die Frauen haben durch ihre Abtreibung straffrei jemanden umgebracht. Verhindert, dass diese Menschen jemals leben konnten.
Frauen, die ihre Kinder einige Monate später, also kurz nach der Geburt umbringen, werden gerechterweise wie andere Mörder auch bestraft, aber warum nicht auch die Babymörderinnen, die ihre Kinder vor der Geburt umbringen?
Warum ist es gerechtfertigt einen Menschen zu töten, nur weil dieser noch klein ist?
Was sind das für Menschen, die unverhütet Geschlechtsverkehr haben und dann meinen, wenn was passiere, werde abgetrieben. Was sind das für grausame Frauen, die sich keine Gedanken um das Leben der Kinder machen?
Wie kann man das eigene Kind töten, nur weil es gerade nicht in die Lebensplanung passt? Empfinden diese Frauen denn keine Liebe für ihr eigenes Fleisch und Blut? Würden sie es auch als gerechtfertigt ansehen, wenn das Baby noch kurze Zeit nach der Geburt getötet würde? Wo ist die Grenze für diese Frauen, die sich dazu erheben Richter über Leben und Tod zu sein, Gott zu spielen? Woher nehmen sie das Recht, über das Leben anderer Menschen zu entscheiden, das Recht zum Mord?
Die pauschale Befreiung von der Strafbarkeit ist eine Art Freifahrtsschein für einen unverantwortlichen Umgang mit Schwangerschaftsverhütung.
Abtreibung eines behinderten Kindes
Wird während der Schwangerschaft festgestellt, dass das Kind behindert zur Welt kommen wird, so besteht für die Schwangere die Möglichkeit, das Kind noch nach der 12. Woche abzutreiben. Insgesamt ist der Schwangerschaftsabbruch bis zur 22. Woche straffrei. Zu diesem Zeitpunkt ist das Kind schon voll lebensfähig und könnte als Frühgeburt auch schon überleben.
Das Kind wird getötet, es wird aus dem Mutterleib geholt und umgebracht! Und das nur, weil es nicht perfekt ist.
Zu anderen Zeiten wurden behinderte Menschen einfach umgebracht, weil sie keinen Nutzen für die Gesellschaft hatten. Heutzutage wird diese Praxis von allen Menschen als grausam angesehen. Aber Mütter, die ihre Kinder umbringen lassen, nur weil diese behindert sind, ernten noch Verständnis. Verständnis wofür? Verständnis dafür, die Art reine Rasse zu schützen? Verständnis dafür, sich nicht um ein behindertes Kind kümmern zu wollen? Verständnis dafür, einen lebenshungrigen fröhlichen Menschen zu töten?
Ich habe kein Verständnis für diese Praxis!
Gefühle
Wo bleiben bei der Abtreibung die Gefühle? In erster Linie die Gefühle für das eigene Kind. Hat nicht jede Mutter eine Art Muttergefühle für das Kind und ist verpflichtet, ihr Kind zu schützen? Warum setzt dieser Mechanismus bei manchen Frauen einfach aus?
Warum sind diese Frauen so selbstbezogen und egoistisch, dass sie ganz ihre Mitmenschen, sogar ihr eigenes Kind vergessen? Ein Kind hat keine Chance, zu schreien, keine Chance, sich zu wehren, keine Chance zu bitten. Kurz bevor es getötet wird klettert der Herzschlag des Kleinen auf bis zu 200, es hat Angst, aber kann nicht schreien!
Warum sind diese Frauen so eiskalt? Und was ist mit dem Vater des Kindes, er hat rechtlich gesehen keine Chance, das Leben des eigenen Kindes zu retten.
Die Väter
Bei der ganzen Debatte über Abtreibung werden die Väter der getöteten Kinder vergessen. Sie sind ähnlich wie die Kinder selbst machtlos. Erwachsene Menschen, die ein Kind bekommen sollten, können nicht verhindern, dass dieses eigene Kind getötet wird. Warum kann eine Frau, die sich mit dem Vater des Kindes in einer Beziehung befindet, völlig alleine darüber entscheiden, ob das Kind getötet wird?
Das feministische Argument „mein Bauch gehört mir!“ ist doch wirklich lächerlich! Wenn ein Kind in dem Bauch heranwächst, dann gehört der Bauch auch dem Kind, denn für das Kind ist dieser Bauch lebensnotwendig! Und der Vater ist für ein Kind doch genauso wichtig wie die Mutter und sollte die gleichen Rechte haben wie die Mutter. Wenn ich mir vorstelle, dass jemand anders das Recht hätte, mein Kind zu töten und ich das nicht schützen könnte, weiß ich echt nicht, wie ich reagieren würde.
Für jede Frau wäre dieser Umstand mit Sicherheit unzumutbar schrecklich, aber Männern wird genau dieses Gefühl häufig zugemutet.
Ein Kind hat zwei Eltern und nicht nur die Mutter!